1:1 Arbeit mit beruflichen Stress- und Beziehungsmustern.

Du willst nicht deinen Beruf loswerden. Du willst das loswerden, was er inzwischen mit dir macht.

Vielleicht ist es ein Konflikt mit einem Kollegen, einer Führungskraft oder einem Kunden. Vielleicht eine Situation, die längst viel mehr Raum einnimmt, als sie sollte.

Du denkst darüber nach. Du versuchst zu verstehen, was passiert. Du überlegst, was du anders machen könntest.

Und trotzdem reagierst du beim nächsten Mal wieder ähnlich.

Ich arbeite mit Menschen, die verstehen wollen, was hinter solchen Reaktionen tatsächlich passiert – und die nicht bei der nächsten Kommunikationsstrategie stehen bleiben möchten.

Klar. Strukturiert. Tief.

Wenn ein berufliches Problem anfängt, dein Leben zu übernehmen

Du bist gut in dem, was du tust. Du kannst Verantwortung tragen, komplexe Situationen verstehen und bist es gewohnt, Lösungen zu finden.

Und trotzdem kommst du manchmal an einen Punkt, an dem genau das nicht funktioniert.

Du hast ein fachliches Risiko mehrfach angesprochen – und wirst nicht gehört.

Ein Kollege liefert nicht, aber am Ende hängt das Ergebnis trotzdem an dir.

Eine sachliche Meinungsverschiedenheit ist längst nicht mehr sachlich. Vor jedem Gespräch bereitest du dich genauer vor, sicherst dich stärker ab und überlegst, wie du etwas formulieren musst, damit es nicht wieder eskaliert.

Oder du sitzt zwischen mehreren Erwartungen, die sich überhaupt nicht gleichzeitig erfüllen lassen – und versuchst trotzdem, sie irgendwie zusammenzuhalten.

Solche Situationen können irgendwann mehr Energie kosten als die eigentliche Arbeit. Das ist keineswegs ungewöhnlich: Zwischenmenschliche Konflikte und unklare Rollen gehören zu den bekannten psychosozialen Belastungsfaktoren im Arbeitsleben.

Und manchmal taucht irgendwann ein Gedanke auf, der eigentlich gar nicht zu deinem Beruf passt:

Vielleicht muss ich hier weg.

Aber was, wenn nicht nur die Situation das Problem ist?

Natürlich gibt es schwierige Kollegen, schlechte Entscheidungen, unklare Verantwortlichkeiten und Organisationen, die Probleme produzieren.

Ich werde dir nicht erklären, dass das alles nur mit dir zu tun hat.

Mich interessiert etwas anderes.

Warum trifft dich eine bestimmte Situation genau so, wie sie dich trifft?

Warum kannst du bei einem Menschen erstaunlich gelassen bleiben – und bei einem anderen beginnt sofort die innere Auseinandersetzung?

Warum weißt du rational längst, dass du nicht für alles verantwortlich bist – und übernimmst trotzdem?

Warum formulierst du eine E-Mail zum fünften Mal um, obwohl die erste Version sachlich völlig ausreichend war?

Warum kannst du sehr genau erklären, wie du dich eigentlich abgrenzen solltest – und tust im entscheidenden Moment etwas anderes?

Fachwissen, Intelligenz und gute Absichten reichen erstaunlich oft nicht aus, um in einer konkreten zwischenmenschlichen Situation anders zu handeln.

Denn unser tatsächliches Handeln wird nicht allein von dem bestimmt, was wir bewusst wissen und wollen.

Es gibt Zusammenhänge, die wir selbst nicht sehen – und auf die wir trotzdem reagieren.

Blinde Flecken.

Wenn du erkennst, was bisher außerhalb deines Blickfelds lag

Ich möchte dir nicht noch besser erklären, wie du dich „richtig" verhalten solltest.

Wir schauen gemeinsam so genau auf deine konkrete Situation, dass die Logik hinter deiner Reaktion sichtbar wird.

Was passiert tatsächlich?

Was davon gehört zur aktuellen Situation?

Was bringst du unbewusst mit hinein?

Welche Verantwortung ist wirklich deine – und welche trägst du, obwohl sie dir gar nicht gehört?

Welche automatische Reaktion läuft immer wieder ab?

So wird deutlich, was hier tatsächlich wirkt – und wo deine Stellhebel liegen.

Dann bleibt es nicht beim Erkennen. Wir arbeiten daran, dass dir in der konkreten Situation tatsächlich andere Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Du entscheidest, was du damit tun willst.

Wenn du dich anders ausrichtest

Die Menschen um dich herum werden dadurch nicht plötzlich andere. Und auch die Bedingungen, unter denen du arbeitest, kannst du nicht beliebig verändern.

Aber du bist ein Teil davon.

Wie bei einem Puzzleteil beeinflusst deine Kontur, wie die Teile um dich herum an dich anschließen können. Richtest du dich anders aus, verändert sich auch das Zusammenspiel.

Du kannst nicht bestimmen, wie andere Menschen darauf reagieren. Aber du kannst verändern, was du selbst einbringst.

Dadurch entstehen neue Handlungsmöglichkeiten.

Ein Konflikt kann an Bedeutung verlieren. Eine Zusammenarbeit kann sich verändern. Eine Entscheidung kann möglich werden, die vorher festgefahren schien.

Und manchmal verändert sich die äußere Situation gar nicht genug. Vielleicht entscheidest du dich dann tatsächlich zu gehen.

Aber dann bestimmst du, was du verändern willst – und in welche Richtung du dich bewegst.

Dr.-Ing. Irina Lade – Ingenieurin und Coach
Dr.-Ing. Irina Lade

Ingenieurin und Coach. Und ich liebe es, beides zu sein.

Ich mag Probleme, bei denen die Lösung nicht auf den ersten Blick sichtbar ist. Zusammenhänge verstehen, Selbstverständliches hinterfragen und herausfinden, was tatsächlich passiert – das begeistert mich.

Seit rund 20 Jahren arbeite ich in der Automobilentwicklung. Ich kenne die Welt komplexer technischer Projekte und die Herausforderungen, die entstehen, wenn Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen, Erwartungen und Interessen zusammenarbeiten.

Mit der Zeit wurde meine Neugier auf Menschen immer größer. Warum reagieren wir so, wie wir reagieren? Warum kostet uns manches so viel Energie? Und warum halten wir bestimmte Grenzen für unveränderlich, obwohl wir selbst Einfluss darauf haben?

Aus dieser Neugier ist mein zweiter beruflicher Weg entstanden.

Heute verbinde ich meine analytische Denkweise mit meiner Coachingarbeit. Mich interessiert, was Menschen antreibt, was sie begrenzt und vor allem,

was für sie möglich wird, wenn sie beginnen, sich selbst und ihre vertrauten Sichtweisen mit Neugier zu hinterfragen.

Mehr über mich

Du musst noch nicht wissen, was du verändern willst.

Vielleicht weißt du nur, dass du so, wie es gerade läuft, nicht weitermachen möchtest.

Dann lass uns gemeinsam herausfinden, was tatsächlich passiert – und was für dich möglich werden kann.