Dr.-Ing. Irina Lade – Ingenieurin und Coach
Über mich

Ich mag Probleme, bei denen die Lösung nicht auf den ersten Blick sichtbar ist.

Ich habe Mathematik und Physik studiert, in Ingenieurwissenschaften promoviert und arbeite seit rund 20 Jahren an komplexen technischen Systemen in der Automobilentwicklung.

Ich mag es, Zusammenhänge zu verstehen. Dinge zu hinterfragen, die selbstverständlich erscheinen. Herauszufinden, was tatsächlich passiert – und was wir lediglich annehmen.

Mit der Zeit wurde meine Neugier auf Menschen immer größer. Auf unsere unterschiedlichen Sichtweisen, unsere innere Welt und die erstaunliche Vielfalt dessen, was uns ausmacht.

Warum reagieren wir in manchen Situationen so, wie wir reagieren? Warum kostet uns etwas so viel Energie, obwohl es objektiv gar nicht so schwierig sein müsste? Und warum halten wir manches für unveränderlich, obwohl wir selbst einen erheblichen Einfluss darauf haben?

Wie aus Neugier ein zweiter Beruf wurde

Ich habe mich selbst über längere Zeit coachen lassen. Und dabei etwas erlebt, das mich nachhaltig beeindruckt hat: Wie sehr sich die eigenen Möglichkeiten verändern können, wenn man beginnt, Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Manchmal verändert sich an den äußeren Umständen zunächst überhaupt nichts. Und trotzdem ist plötzlich etwas möglich, das vorher außerhalb der eigenen Vorstellung lag.

Ich wollte verstehen, wie das funktioniert. Und ich wollte lernen, andere Menschen dabei zu begleiten.

Ich habe mich zum traumasensiblen Beziehungscoach ausbilden lassen und mich in weiteren Ausbildungen mit inneren Anteilen und unbewussten Prozessen beschäftigt.

Denn wie wir mit uns selbst und anderen Menschen in Beziehung stehen, prägt unsere Wahrnehmung, unser Erleben und unser Handeln. Auch dort, wo wir glauben, es ginge ausschließlich um eine sachliche oder berufliche Frage.

Heute bin ich Ingenieurin und Coach. Und ich liebe es, beides zu sein.

Was mich an Menschen fasziniert

In meiner Coachingarbeit interessiert mich, wie Menschen denken, fühlen, entscheiden und handeln. Welche Vorstellungen sie von sich selbst und der Welt haben. Was sie antreibt, was sie begrenzt und welche Möglichkeiten sie vielleicht noch gar nicht sehen.

Dabei finde ich besonders spannend, dass dieselbe Situation für zwei Menschen etwas vollkommen Unterschiedliches bedeuten kann. Was für den einen selbstverständlich ist, kann für den anderen eine enorme Herausforderung sein.

Mich interessiert nicht nur, warum Menschen tun, was sie tun. Mich interessiert vor allem, was für sie möglich wird, wenn sie beginnen, es zu verstehen.

Wofür ich diese Arbeit mache

Ich unterstütze Menschen dabei, vertraute Sichtweisen zu hinterfragen, vermeintliche Grenzen zu erkennen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken.

Mich begeistert, wenn jemand merkt, dass er einer Situation nicht so ausgeliefert ist, wie er bisher dachte. Wenn aus einem automatischen Reagieren wieder eine bewusste Entscheidung wird. Und wenn sich dadurch nicht nur das Verständnis einer Situation verändert, sondern auch das eigene Handeln.

Es geht mir um Selbstwirksamkeit. Darum, das eigene Leben stärker beeinflussen und so gestalten zu können, wie man es führen möchte.

Denn ich glaube nicht, dass beruflicher Erfolg weniger wichtig werden muss, damit das Leben mehr Raum bekommt.

Ich glaube, dass beides möglich ist.